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Rene Schnitzler über Spielsucht und Schulden


Zeitgleich zu dem laufenden Prozess um den Ex-Fußballstar Rene Schnitzler packt dieser bei Stern TV aus und erzählt über seinen Kampf mit der Spielsucht. Im Interview bei Stern TV erzählt der 25-jährige davon, wie alles begann und wie es zu seiner hohen Verschuldung und der damit einhergehenden Kriminalität kommen konnte.

Laut eigener Aussage war sein erster Spielbankbesuch im Alter von 18 Jahren. Seit eben diesem ersten Besuch hat Schnitzler die Casinos in Deutschland regelmäßig besucht und mit allen Tricks und Kniffen gearbeitet, um trotz Sperrung in einigen Casinos eingelassen zu werden.

Seit seinem 18. Lebensjahr besuchte der Ex-Fußballprofi des Bundesligisten FC St Pauli täglich die verschiedenen Casinos und verspielte Geld, welches er nicht hatte. Die Verluste konnten an einem Abend schon in den 6-stelligen Bereich gehen und Schnitzler spielte trotzdem weiter.

Bei den Casino Bremen Open trat Schnitzler unter falschem Namen bei dem Pokerturnier für das Bremener Casino an. Durch Sperrungen in manchen Deutschen Casinos und seinen Bekanntheitsgrad beschaffte der 25-jährige sich gefälschte Ausweise und verschaffte sich so Zugang zu verschiedenen Casinos.

Durch seinen Bekanntheitsgrad wurde er trotz alledem mit seinem richtigen Namen angesprochen, auch wenn er bei der Eingangskontrolle einen falschen Personalausweis vorzeigt. Dieses Verhalten wird den Casinos nun angeklagt. Ermittlungen laufen zur Zeit gegen diese Casinos, da Spielsüchtigen, die trotz Sperrung eingelassen wurde, eine Rückzahlung des verspielten Geldes zustünde, so die Experten.

Er selbst sagt, dass die Schulden am Ende der Grund dafür waren, dass er sich mit der Wettmafia einließ. Er habe das Geld angenommen, für welches er die Spiele manipulieren sollte, habe dies am Ende jedoch nie getan. Das Verfahren gegen ihn läuft noch und wird sich in der kommenden Zeit entscheiden.



geschrieben am 02.02.2011 von Nina Berger






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