Playtech startet in den USA durch
Der Black Friday in den USA zog zwar auf der einen Seite vielen schwarze Wolken hinter sich her und vor allen Dingen für die großen Pokeranbieter, war dieser Tag kein schöner Tag.
Jedoch gibt es andere Firmen, für die der Black Friday im Nachhinein durchaus positiv gewertet werden kann. So zum Beispiel für die Firma Playtech, welche als neues Projekt anstrebt, den amerikanischen Markt kennenzulernen und zu erobern. Um das Ziel irgendwann erreichen zu können, schließt sich das Unternehmen mit der Scientific Gaming Corporation zusammen und bildet das Jointventure mit dem Namen Sciplay.
Der Glücksspielmarkt in den USA ist derzeit im Umbruch und wird wie in so vielen anderen Ländern derzeit neu reguliert. Um nach der Regulierung ein Teil des Marktes zu sein, fasst Playtech nun Fuß in Kalifornien.
Die ersten vertraglichen Punkte für Sciplay sind bereits geregelt. Geplant ist der Aufbau eines großen Playmoney-Netzwerkt. Um dies realisieren zu können, holten die Verantwortlichen sich als erstes die Genehmigungen der California Online Poker Association (COPA) ein. Der Schritt den das Unternehmen damit geht, ist für die Pokerwelt von großer Bedeutung.
Derzeit werden in Kalifornien die neuen Regulierungen für den Online Poker Markt besprochen und beschlossen. Durch die neue Fusion würde das Echtgeld Pokerspiel im Internet in Kalifornien erlaubt werden. Mit dieser Erlaubnis würden andere Regelungen wegfallen, so zum Beispiel das Verbot der Ein- und Auszahlungen.
Der geplante Schritt von Sciplay ist ein großes Vorhaben. Der Stein ist erst mal ins Rollengebracht, bis zur Erreichung der Firmenziele ist es jedoch noch eine ganze Weile hin. Im Zuge des Entstehens von Sciplay wurde bereits festgelegt, dass eine enge Zusammenarbeit mit COPA geplant sei. Sprecher der COPA bestätigen das mit Lobgesängen auf die beiden Fusionsunternehmen, die laut Aussage eines Vorstandsmitgliedes sowohl vorbildliche Technik liefern als auch auf der anderen Seite eine enorme Markterfahrung in den USA vorweisen können. Daher sei die Verbindung beider Unternehmen ein kluger Schachzug.
IPoker, die als Tochterfirma von Playtech als wichtiger Teil der Neuerungen im Mittelpunkt steht erhofft sich durch die Planungen und die Realisierung der Pläne die Kassen des Unternehmens klingeln lassen zu können. Besonders durch das agieren im Bundesstaat Kalifornien, stehen die Chancen gut, dass das Geld locker fließt, denn der US-Staat ist schon jetzt laut Branchenkennen für die bereitwillige Geldausgabe für die eigene Unterhaltung durch Glücksspiel und Poker bekannt.
geschrieben am 04.07.2011 von Alexander Peters
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