Liechtenstein sucht neue Finanzquelle
Nun möchte auch der kleine Staat Liechtenstein seinen Teil vom Kuchen des Online Glücksspiels abhaben. Die Landesregierung hat in einem letzten Treffen vor dem neuen Jahr grünes Licht für eine Verordnung im Bereich Geschicklichkeits-Glücksspiel, für die Verordnungen für die Spielbanken und die Geldspielgebührenverordnung gegeben.
Die drei Sparten befassen sich mit dem Betrieb und der Lizenzierung von Spielbanken, deren Abgaben, der Realisierung von Geldspielen bei denen Geschicklichkeit erforderlich ist und auch mit der Forderung nach Steuern für die Aufsicht.
Der stellvertretende Regierungschef äußerte sich so, dass die entwickelte juristische Lage den Weg für eine Zulassung für Casinos und Lizenzen im Internet frei mache. Er erhoffe sich einen Anstoß aus der Wirtschaft für Liechtenstein und mehr Geld aus Steuern.
Noch in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres will man mit der Bekanntmachungen der Zulassungen beginnen. Die Regierung fällt dann nach der Prüfung durch das Amt im Bereich Volkswirtschaft, den Entschluss, wer die begehrte Zulassung bekommt.
Poker wird nach wie vor nicht als Geschicklichkeitsspiel anerkannt, während Holdem, Omaha und alle anderen nach wie vor als Glücksspiel gelten.
geschrieben am 15.02.2011 von Nina Berger
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