Investor für Sachsen-Anhalts Spielbanken
Wider erwarten scheint es für Sachsen-Anhalt in Bezug auf die Spielbanken nun doch noch Hoffnung zu geben. Die drei bestehenden Spielbanken in Halle, Wernigerode und Magdeburg sind seit einiger Zeit geschlossen.
Die Geschäfte sind Insolvent gegangen, weshalb nun ein Insolvenzverwalter für die Dinge zuständig ist. Es gab keinen Rettungsplan und wie es bisher aussah, hätten sich die insgesamt 70 Mitarbeiter so langsam nach einem anderen Arbeitsplatz umsehen müssen.
Doch nun gibt es neue Hoffnung für die Mitarbeiter und die Bewohner und die Hoffnung ist der österreichische Mehrheitseigentümer des Spielentwicklers Apex Technology GmbH, Johannes Weißengruber (46). Der Unternehmer tritt nämlich in Sachsen-Anhalt als Investor auf den Plan und strebt den Kauf der drei Casinos an.
Der Österreicher ist nicht nur Unternehmer sondern weist selber ausreichend Erfahrung in der Glücksspielbranche auf.
Ob im Bereich Spielentwicklung, der Herstellung von Glücksspielautomaten oder als Betreiber von Spielbanken, der Geschäftsmann kennt sich aus. Sein Interesse an den Etablissements sei groß. Darin sieht sich das Bundesland bestätigt, denn der Unternehmer war bereits in Halle und Magdeburg vor Ort, um sich selbst einen Überblick zu verschaffen.
Nach der eigenständigen Besichtigung der Häuser hatte der Geschäftsmann direkt konkrete Vorstellungen und stellte seine Pläne für die Zukunft vor. Auch in Bezug auf die baulichen Voraussetzungen ist der Österreicher bestens informiert und gründet seine Pläne auf dem bisher erworbenen Fachwissen. Die Pläne stehen, doch bisher ist noch nicht abgesichert, dass die Übernahme klappt.
In der Region wird gehofft, dass eine Entscheidung diesbezüglich in absehbarer Zeit fallen wird. Die Pläne des erfahrenen Geschäftsmanns lassen auf eine gute Zukunft hoffen, vor allem auch für die Mitarbeiter, die sonst in die Arbeitslosigkeit abrutschen würden. Bis Mai müssen die Spielbanken wieder eröffnet worden sein. Wenn dies nicht eintreffen wird, dann ist die Frist abgelaufen und die bestehende Konzession wird ungültig.
Dementsprechend müsste die Konzession ganz neu und bundesweit ausgeschrieben werden. Bisher wird jedoch noch alle Hoffnung in den österreichischen Retter gesetzt, der gewillt ist in die Objekte zu investieren.
geschrieben am 23.12.2011 von Nina Berger
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