Casinos in Sachsen-Anhalt erhalten neues Gesicht
Die Arbeitnehmervertretung und VER.DI freuen sich über den Entschluss der Geschäftsführung und verlangen einen Sozialtarifvertrag. Nach einer Weile, die die Bestandsaufnahme und Sichtung der personellen Ressourcen in Anspruch nahm, wurden die Direktionsstellen in den Spielbanken Magdeburg und Halle zum 21. Mai diesen Jahres neu besetzt.
Über eine passende Regelung im Hinblick auf das Casino in Wernigerode soll in Bälde entschieden werden, so der zuständige Betreuungssekretär von VER.DI. Die Betriebsräte und die Angestellten sind mit dem Entschluss des Geschäftsführers Sadeh, die selbiger nach etwa 4 Monaten der neuen Orientierung an Pfingsten bekannt gab, einverstanden. Die neuen Direktoren Musiolik für Magdeburg und Akovali kamen aus den Reihen der eigenen Mitarbeiter.
Sie haben sich in den beiden vergangenen Jahren in und mit den entsprechenden Betriebsräten stark für die Erhaltung der Arbeitsstellen und um die Neuorientierung der Casinos in Sachsen-Anhalt eingesetzt. Der kostenlose Eintritt in die Casinos und die freien Getränke für die Besucher sei dies laut Stracke ein weiterer guter Schritt zur neuen Aufstellung der Casinos im Bundesland. Der neue Gesamtbetriebsratvorsitzende Stieglitz sagte, dass man denke, dass mit dieser Maßnahme im personellen Bereich und der damit von Stefan Sadeh festgelegten Umänderungen der Weg frei sei, die Casinos im Bundesland wieder positiv auf dem Markt dastehen zu lassen und als reizvolle Unterhaltungszweige zu etablieren.
Man sehe aus der Arbeitnehmerperspektive auf die kommenden Aufgaben und werde neben der Konsolidierung der existierenden Casinos auch in Bezug auf den großen Plan Vockerode seine Erfahrungen und Vorstellungen mit einbinden, wenn dies gewünscht sei. Die im Spielbankenbreit nicht unbedingt selbstverständliche positive Positionierung und bisherige Kooperation des Geschäftsinhabers mit den Vertretungen der Arbeitnehmer, wurde vom Gesamtbetriebsratchef wohlwollend betrachtet. In Halle und Magdeburg wurden bereits neue Roulette-, Black Jack- und Poker Kurse abgehalten oder werden noch geplant.
Damit sollen mit passenden Neueinstellungen von festen Mitarbeitern und Aushilfen die personelle Lage deutlich verbessert werden. Stieglitz, der 17 Jahre lang mit dem Bundesarbeitskreis Spielbanken von VER.DI zusammengearbeitet hat, sagte dann augenzwinkernd, dass man ja vielleicht in diesem Zusammenhang mit dem Beispiel der Kooperation zukünftig ein gutes Zeichen im deutschen Spielbankenbereich setzt.
Auch die frischgewählten Mitglieder der Tarifkommission zeige sich über die Neuorientierung der Spielbanken erfreut und erhoffen sich von der Geschäftsführung den Abschluss des vorgelegten Tarifsozialplans, so Stracke. Der Tarifvertrag müsse der neuen Situation angepasst werden.
geschrieben am 22.06.2010 von Martin Steiner
Weitere Casino Artikel
22.06.2010 - VER.DI will Glücksspielmonopol behalten
22.06.2010 - Casinos in Sachsen-Anhalt erhalten neues Gesicht
21.06.2010 - Kiel will Änderungen des Glücksspielvertrags notfalls alleine durchboxen
21.06.2010 - Casino Austria Poker Tour hält Pokerfans in Atem
21.06.2010 - Glücksspielgesetz in Österreich soll alles besser machen
18.06.2010 - Wird der Glücksspielvertrag doch bald geändert?
17.06.2010 - Anpfiff bei der Weltmeisterschaft
16.06.2010 - Fiskus will sich an Geld der Pokerspieler gütlich tun
15.06.2010 - Erleichterung: Neben den Räuber des EPT auch Drahtzieher gefasst
14.06.2010 - Anpfiff bei Cryptologic: "Football Frenzy“ und "Striker Fortune“ sind da
|
Gratis Testberichte sowie kostenlose Casino Bonus Aktionen direkt an die Mailbox:
|
Alle Artikel zu online Casinos, Wetten und Glücksspiel findet man im Archiv nach Monaten geordnet:
|